Das Spiel mit den Holzkegeln

Der Kegelsport ist schon seit dem alten Ägypten bekannt. Das aus den USA stammende Bowling ist eine Abwandlung des Kegelns. Generell gelten beim Kegeln folgende Regeln: Es sind zwingend 9 Holzkegel zu verwenden, die bei den meisten Kegelbahnen an einem Seil hängen. Ziel ist es, mit so wenigen Würfen wie möglich, so viele Kegel wie möglich umzuwerfen. Spielvariationen gibt es dahin gehen, dass zwingend wenigstens ein Kegel umgeworfen werden muss. Kegelbahnen bestehen meist aus Asphalt oder, in Hallen, aus Linoleum. Die Bezeichnung „Bundeskegelbahn“ bestimmt Bahnen mit besonderer Abmessung, Belag und Sonderausstattungen und bedeutet, dass diese Bahn für anerkannte Turniere eingerichtet ist. Kegeln ist ein schon bei Kindern beliebtes Spiel. Hier jedoch sind die Kegel und Bälle leichter als bei Erwachsenen. Einen Zusammenhang zum Bowling besteht in der Hinsicht, dass in den USA Kegeln, wegen der üblichen Wetteinsätze, verboten wurde. Die Kegelfreunde veränderten das Spiel in einigen Punkten (so stellten sie beispielsweise einen 10. Kegel auf) und benannten das abgeänderte Spiel in Bowling um. Somit umgingen sie das Verbot.